Balken01a


Valentine/Peter und Darie, Terence und Alejscha 01
 

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Als Stu auf das Set kam, bot sich ihm ein altbekanntes Bild ... in den sieben Jahren, die der Einundzwanzigjährige nun schon im Pornogeschäft war, hatte sich eigentlich überhaupt nichts verändert. "Hi, Leute ... ihr sollt doch nicht schon anfangen, wenn die Kameraleute noch ihre Geräte aufbauen ?" Die leisen, neckenden Worte wurden mit einem freundlichen Lachen angenommen und die beiden anderen Darsteller, die sich gerade in einer ruhigeren Ecke 'aufgewärmt' hatten, zogen den jungen Blauen zu sich und umarmten ihn. Stuart folgte gerne ihrem Beispiel und versank lächelnd in einem warmen Kuß – er kannte die Beiden, einen Blauen und einen Roten, er hatte schon zwei Filme mit den Zweien gedreht und sie waren ein eingespieltes Team. Erst, als der Regisseur sich hinter ihnen räusperte, hörten die Drei auf, sich zu umschmusen – lachten leise und gingen in die nahe Garderobe, um sich dort für den Dreh auszuziehen. Ein wenig seltsam war es schon für Stu, wieder hier zu sein – in Los Angeles. Die letzten sechs Jahre hatte er in Paris gelebt und gearbeitet, da dort die Regeln nicht so streng waren und er so eine Chance gehabt hatte, mit seinen erst fünfzehn Jahren in dem Geschäft unterzukommen. Es war ein Leichtes für den schon erwachsen wirkenden, jungen Mann gewesen, damals mit Vierzehn einen falschen Ausweis zu bekommen und sich als Achtzehnjähriger auszugeben – ein Jahr lang hatte er damals für einen der Regisseure hier in Los Angeles gearbeitet, bis dieser ihn erfolgreich nach Frankreich hatte vermitteln können, ehe sie ihn in Amerika erwischt hätten. Seit dieser Zeit hatte Stu sich einen Namen in Frankreich gemacht ... 'Papillon de neige', der 'Schneeschmetterling', wie sie ihn wegen seiner schlanken, hübschen Gestalt und den fast weißlilanen Haaren nannten. Doch jetzt hatte ihn ein Auftrag wieder hierher nach Amerika, seiner Geburtsstadt, geholt – und irgendwie war es, als würde er wirklich heimkommen, auch wenn er gerne in Paris gelebt hatte. Ein kurzes Pfeifen des Assistenten riß ihn jedoch aus seinen Gedanken und Stu nickte ... er und die beiden Anderen mußten raus, um sich für die erste Szene bereit zu machen, die in einem Bekleidungsgeschäft an den Umkleiden spielte. Stu war froh um die beiden Kollegen – anders als Viele der Pornodarsteller, waren die Beiden nicht eingebildet oder hochnäsig ... ebenso wie er selbst noch natürlich geblieben und ebenso liebenswert wie hübsch, auch wenn der junge, kräftige Rote manchmal ein wenig aus dem Rahmen fiel, da er vom Land kam und viele Gepflogenheiten der Städter nicht kannte.

Ced seufzte leise, er hasste es, für diesen Regisseur zu arbeiten. Er bekam kein Geld und wurde eigentlich ziemlich mies behandelt, aber er konnte die Aufträge aus gewissen Gründen nicht sausen lassen. So war es auch mit diesem, er hatte seinen digitalen Fotoaparat scharf gemacht und wartete nun auf die Darsteller. Schon jetzt war es brütendheiß in dem Laden und wenn die Drei loslegten, würde es sicher noch heißer werden. Er selbst trug nichts weiter außer einer langen Bermudahose, ein Hemd und er wäre in Kürze durchgeschwitzt. "Zieh dich doch ganz aus Ced...so gefällst du mir immer am Besten." säuselte Carl und Ced schubste ihn ein Stück von sich. Dieser Kameramann war ne dämliche, blaue Nervensäge und hatte bei den Drehs meist ne Beule in der Hose.

"Hey, Carl, laß den Kerl los - der hat andere Aufgaben. Wenn du brav bist, dann nehm ich dich hinterher mit in die Umkleide, Hm ?" Der rothäutige Darsteller war von hinten zu dem Kameramann gekommen und hatte ihn mit dem Arm in den Schwitzkasten genommen - zog ihn einfach von Cedric weg und grinste dabei breit, plazierte ihn vor der Kamera und ließ ihn erst dann wieder los. Als der Regisseur seine Befehle brüllte, seufzten Alle auf und hetzten an ihre Plätze - auch die drei Darsteller machten sich fertig, Stu und der andere, junge Blaue hinten an den Umkleiden, um auf den Roten, ihren 'Kunden', zu warten, der sich umziehen wollte.

Ced seufzte erleichtert. Er kannte Carl schon recht gut und er fand, daß der Typ ein echtes Arschloch war. Er betrachtete sich den europäischen Neuen und fand ihn gar nicht übel. Hier in Amerika würde er sicher eine klasse Kariere einschlagen. Er hielt sich nun bereit und zog das Stirnband, was er trug, hoch, damit er so seine Haare aus dem Gesicht bekam. Wie das Ganze ablaufen würde war ihm klar, der Kunde vernaschte die Verkäufer in der Umkleide, oder eben andersherum. Wie auch immer, es war ein Porno und es gab massenhaft Sex und er machte sich drauf gefasst, die Nahaufnahmen von der Penetration zu knipsen, wenn dies von ihm verlangt wurde. Er konnte sich schon gar nimmer erinnern, wie viel Schwänze er schon geknipst hatte, egal, wo sie drinsteckten.

Als der Regisseur den Beginn der Dreharbeiten ankündigte, setzten die beiden, jungen Blauen ein sanftes, einladendes Lächeln auf ... begrüßten, nur mit leichten Wickelröcken und Netzhemden bekleidet, ihren Gast - einen mit Jeans, Muskelshirt und einem Cowboyhut bekleideten, stattlichen Roten. Es dauerte nicht lange, bis sie plangemäß zu den Umkleiden gingen und dort damit begannen, sich gegenseitig auszuziehen - immer wieder erotisch über ihre Körper und die der Anderen zu streichen und sich gegenseitig zu verwöhnen.

‚Ein eingespieltes Team.' dachte Ced, bevor er nen leichten Schubs vom Regisseur bekam, damit er die ersten Bilder machte. Da ein kurzes Cut zu hören war, mussten die Schauspieler so verhalten und Ced machte rasch die Fotos, bevor wieder ein Action kam und die Darsteller weitermachen dürften. Ced zog sich gleich wieder etwas zurück, wie erwartet, hatte Carl ne Beule in der Hose und kam auch schon mit der Kamera näher, da es langsam zur Sache ging.

Wie erwartet, zogen sich die Darsteller nun völlig aus und wurden auch in ihren Berührungen etwas heftiger ... gekonnt schmiegten die beiden, schlanken Blauen sich an den größeren Roten an und streichelten ihn, bis sie die Stellungen wechselten und der Rote nurmehr Stu küßte und umschmuste, während der andere Blaue dessen vollerstarkte Erregung in seinen Mund nahm. Gekonnt feuchtete er ihn an und stimulierte ihn noch mehr, bis Tex sich von ihm löste und Stuart umdrehte, in diesen eindrang und laut dabei aufstöhnte. Der schlanke Blaue indes schloß die Augen und legte den Kopf genießend ein wenig in den Nacken - wimmerte leise auf, als der andere Blaue ihn nun mit dem Mund erregte und strich mit den schlanken Fingern durch dessen rotes Haar, während Tex langsam in ihn stieß.

Die ganze Szene wurde wieder von einem kurzen Cut unterbrochen und die Darsteller mussten wieder mal verweilen. Ced stellte es sich krass vor, gerade der Mittlere musste halb vergehen. Rasch kam er diesmal ganz nahe und machte die gewünschten, direkten Nahaufnahmen. Sein Boss stand tierisch drauf und Cedric hatte es inzwischen so drauf, daß er nie lange dafür brauchte und sich nun auch wieder rasch zurückzog, damit es weitergehen konnte. Ab jetzt würde es keine Unterbrechung mehr geben und Ced zog sich etwas weiter zurück.

Ein erleichtertes, dunkles Wimmern löste sich von den Lippen Stus, als der Rote endlich weitermachen konnte ... auch der andere Blaue stöhnte leise, denn er hatte damit begonnen, sich selbst zu erregen, während er mit Lippen und Zunge Stu verwöhnte. Tex hingegen hielt Stu fest an sich gepreßt und begann nun damit, feuriger zu werden und tiefer in ihn zu stoßen, erregte sich an den leisen Lauten, die der schlanke Blaue von sich gab und koste durch die roten Haare des Anderen, immer wieder nach dessen Lippen fühlend, die noch immer um die vollerstarkte Männlichkeit Stus lagen. Lange hielt dieser es auch nicht mehr aus - leise aufschreiend, verströmte er sich in den Mund des Rothaarigen und dieser kam sofort hoch, teilte dessen Samen mit ihm in einem tiefen Kuß und rieb sich an ihm, bis auch er kam und damit den letzten Reiz für den Roten gab, der sich nun ebenso verströmte. Der Kameramann hatte alles aufgenommen und der Regisseur rief nun eine kurze Pause aus ... erleichtert lösten die drei Schauspieler sich von einander, nahmen die feuchten Tücher aus den Händen der Assistenten und säuberten sich, lachten leise beim Anblick des Kameramannes, der es schon nicht mehr aushielt und schnell in das Bad verschwand, um sich dort zu erleichtern.

"Geiler Bock." wisperte Cedric, als Carl ins Bad verschwand. Er selber hockte an der Seite in einer Ecke und legte eine neue Karte in den digitalen Fotoapparat ein. Sein Blick schweifte dann aber zu dem neuen Darsteller, er war wirklich gut, einer der Besten, die er bisher gesehen hatte. Dessen helles Haar gefiel ihm, das würde er jedoch niemals laut sagen und irgendwie erwachte eine Erinnerung, die er nicht wirklich einschätzen konnte. "Ced !!...Mach noch Bilder von Set !" blaffte der Boss ihn an und er stand auf, um zu tun, was er sagte. "Und auch von den Darstellern wegen der Extras auf den DVD !!" ergänzte der dicke Blaue. "Schon dabei, Boss !" rief Cedric zurück, er hatte Mühe, daß es nicht bissig oder genervt klang.

Inzwischen hatten sich die drei Darsteller gesäubert und kamen zurück zum Set - nickten auf den Befehl des Regisseurs und stellten sich in Pose, um sich von Cedric ablichten zu lassen. Einen kurzen Moment lang stutzte Stu beim Anblick des gelbhäutigen Fotografen, dem Muttermal, das über dessen Wange und Auge verlief ... doch dann zeigte nichts mehr davon, als er wieder posierte für die Fotos, sowohl den anderen Blauen wie auch den Rothäutigen dabei umschmeichelnd.

Cedric erkannte Steward auch nicht, obwohl sie sich schon mal gesehen hatten. Er knipste den Chip voll und wechselte ihn dann aus, um weitere Bilder zu knipsen. Als der zweite Chip auch so ziemlich voll war, nickte er zufrieden und wischte sich den Schweiß von der Stirn. "Ich geh mal eben raus an die Luft." Mit den Worten ging er einfach und stellte sich draußen in den Schatten und kramte eine Zigarette aus seiner Hosentasche.

Währenddessen nutzte der Regisseur die Zeit - sie drehten noch die anderen Sequenzen, die eigentlich immer nur aus kurzen Episoden bestanden. Nach einer weiteren Stunde waren sie endlich mit dem Dreh fertig - und auch die Darsteller waren am Ende ihrer Kraft angelangt, nahmen lediglich ihr Geld entgegen, da es diesmal in bar ausgegeben wurde und gingen in die Umkleide zurück, um sich dort im Bad zu duschen und wieder anzuziehen. Der andere Blaue nahm sich nicht einmal dafür Zeit - er verabschiedete sich nur kurz und fuhr dann sofort mit seiner Corvette weiter, da er noch Termine hatte. Tex ging es langsamer an .. wie er es versprochen hatte, schnappte er sich Carl und verschwand mit diesem in einem der kleineren Zimmer, aus dem ziemlich schnell ein leises, lustvolles Wimmern zu hören war. Stu hingegen ließ sich ausgiebig Zeit unter der Dusche ... zog dann seine Hose und das lockere Hemd an, seufzte leise und steckte die Gage in den Rucksack, den er sich dann umwarf und nach Draußen ging, das lange Haar in einen Pferdeschwanz zusammengebunden und eine schicke Sonnenbrille auf seiner Nase.

In dem Moment kam Cedric wieder herein und rammte den etwas kleineren Blauen aus Versehen. Er hatte die Zeit draußen verbracht, im Schatten gesessen und eine geraucht, jetzt entschuldigte er sich hastig. "Sorry, war mit dem Kopf woanders." Er lächelte schief und das Haar hing ihm wieder ins Gesicht, da er das Tuch, das er bei seiner Arbeit als Stirn und Haarband benutzte, abgelegt und in seine Hosentasche gestopft hatte.

Stu hatte sich gerade gefangen, als die Stimme des Regisseurs zu ihnen bellte - er befahl ihm, daß er noch mit dem jungen Gelbhäutigen mitfahren müsse, um einige Single-Shots zu machen, da sie zusätzlich zu der DVD noch ein Begleitheft mit einem Sonderpart für ihn herausbringen wollten. Leise seufzend, nickte Stu - nahm von dem Älteren das dünne Storyboard entgegen und steckte es ebenso in den Rucksack, ehe er sich zu dem Fotografen umdrehte und verlegen lächelnd einige Ponysträhnen aus den Augen strich. "Äh ... Hi. Hast du ein Auto ?" In seinen Worten klang deutlich der französische Akzent mit, den er sich durch den langen Aufenthalt in Paris angewöhnt hatte - gab seiner Stimme und auch den Worten einen weichen, fast schon singenden Klang.

Ced seufzte. "Jap, hab ich... Ich muss nur meinen Kram holen." Er ging rasch zu seinen Sachen und packte alles in die zwei großen Taschen. Mit Beiden beladen kam er dann zurück. "Mir nach, wir fahren in mein Studio.. Von da aus kann ich dich dann auch Heim bringen wenn du magst ?" Er ging voran und zu seinem Auto, es war ein Jeep, weil er damit am Besten klar kam, wenn es zu etwas ausgefallenen Drehorten ging.

"Klingt gut - Danke." Leise antwortend, folgte ihm Stu und hob beim Anblick des Jeeps eine Braue - doch er stieg anstandslos ein und legte den Rucksack nach Hinten, schnallte sich an und schloß müde seine Augen. "Wenn wir bei dir sind, lesen wir uns am Besten das Storyboard durch - du sagst mir, was ich tun soll, ich mache es dann. Und keine Sorge - ich bin keine Zicke, ich weiß, daß ich mich dir fügen muß, da du hinter der Kamera stehst."

Der Gelbe fuhr los und lächelte sacht. "Keine Bange, ich bin kein Tyrann. ..Und die Stellungen in dem Buch kenn ich auswendig...Sind immer die selben, ich bin schon seit sechs Jahren im Business und arbeite für Terence." 'Leider' fügte er in Gedanken an und fuhr zügig zu seinem Loft. Unten arbeitete er und oben lebte er, doch das wussten die meisten Modelle nicht. Er stieg rasch aus und öffnete das Schiebetor, bevor er den Wagen hineinfuhr und es dann verschloss. Sein Wagen stand sozusagen in seinem Studio, jedoch so, daß er nicht störte.

Erst, als Cedric anhielt, öffnete der junge Blaue seine Augen - ein wenig verwundert stieg er aus und sah sich um, ehe er ein leises "Mon dieu....." wisperte und die Sonnenbrille runternahm, den Bügel in den Ausschnitt seines Hemdes einhakte und den Rucksack auf die Seite legte, ehe er den jungen Fotografen deutlich nervös wieder ansah. "Du bist es wirklich ... nicht wahr ? Cedric ?"

Ced legte seine Taschen gerade ab und sah Stuard etwas erstaunt an. "Hä ?... Ich hab dich Heut zum ersten Mal...." Er hob doch eine Braue und brach den Satz ab. Es musste komisch aussehen, wie er so dastand und den Kleineren angaffte, sein Hirn ratterte und dann machte es klick. "DU ?....Na prima, das hat mir gerade noch gefehlt." Er strich sich durchs Haar. Jetzt hatte er Stu erkannt... der junge Mann, der ihm Damals diesen ganzen Schlamassel eingebracht hatte. Damals hatte er den Jungen fotografiert und war danach mit ihm ins Bett gestiegen. Was er natürlich nie getan hätte, wenn er gewusst hätte, daß der Blaue erst Fünfzehn war. Der Ausweis hatte gesagt, er sei 18 und so hatte er auch ausgesehen. Terence hatte damals eine Kamera versteckt und Alles aufgenommen und damit erpresste er ihn noch Heute. "Weißt du überhaupt, was du mir eingebrockt hast ?" Er drehte sich um und raufte sich die Haare.

"Jetzt ja, mo cher ... Damals hatte es mir Terence nicht gesagt. Ich ... ich konnte nicht anders, weißt du ? Ich war noch minderjährig ... und Terence verpflichtet, er hat mich ebenso in der Hand wie dich. Er war es, der mich mit Vierzehn entdeckt hat - und er hat mir diese Karriere erst ermöglicht, mir die Möglichkeit gegeben, nach Paris zu gehen. Ich wußte Damals nicht, was er mit dir vorhatte - er befahl mir nur, dich nach dem Shooting zu verwöhnen, dazu zu bringen, daß du mich nimmst. Das war Alles. Ich dachte nicht, daß er dich damit erpressen wollte - ich war noch viel zu naiv, um auf so etwas zu kommen, auch wenn ich zu dem Zeitpunkt schon ein Jahr lang in dem Geschäft war." Stu hatte leise gesprochen - dabei den Haargummi abgenommen und seufzte jetzt, ehe er ihn mitsamt der Brille in seinen Rucksack steckte und damit begann, sich auszuziehen. "Falls es dir hilft ... es tut mir leid, was passierte. Machen wir schnell, dann kann ich gehen und du mußt mich nicht mehr sehen, Cedric."

Ced raufte sich weiter die rötlichen Haare und ging ein paar Mal auf und ab. "Ne, nix da schnell.. Wenn die Bilder nix werden, dann bekomme ich den Arsch voll. ...Mann, mit 14 hast du angefangen ?" Er drehte sich um und musterte den jungen Blauen, der sich auszog. "Erzähl mir, warum ?" Er musste es wissen, damit er ihm verzeihen konnte... gut, er war damals 15 und er war nie wirklich wütend auf den Jungen, aber trotzdem brauchte er das Wissen jetzt, damit er wusste, warum ein Junge in dem Alter so etwas tat.

Bei der Frage erstarrte Stuart völlig - einen Moment lang huschte ehrlicher, tiefer Schmerz über seine Züge, ehe er wieder verschwand und ein leises, wehmütiges Lächeln erwachte. Während er sich weiterhin auszog und die Kleidung ablegte, antwortete er leise ... und man merkte ihm deutlich an, daß es ihm schwer fiel, zu antworten, doch auch, daß er ehrlich zu dem Mann sein wollte, dem er damals so viel Schaden zugefügt hatte. "Ich bin Waise, Cedric - und das Haus, in dem ich war, hatte nicht sehr viel Geld. Sie sparten an Allem - Essen, Kleidung, Heizung ... ich hatte damit nie recht viel Probleme, denn ich war zäh, doch meine kleine Schwester nicht. Sie war schon immer schwach gewesen, erkrankte schnell - ich brauchte Geld für die Arztkosten, und das schnell. Ich versuchte es mit Stehlen, doch ich war nicht sehr gut - und einer der Männer, die ich bestehlen wollte, fing mich. Aber er machte mir ein anderes Angebot - er würde mir das Geld geben, wenn er mit mir schlafen könne und ich habe es getan. Ein simples Schicksal - mein Körper war schon so entwickelt durch das Leben auf der Straße, daß ich als siebzehn oder achtzehn durchging ... und die Kunden zahlten. Sogar die Ärzte konnte ich damit zahlen, jedenfalls am Anfang. Als es schlimmer wurde mit Annie, brauchte ich mehr Geld - und wandte mich an die Zuhälter, die mich zu Terence weiterschickten. Den Rest kannst du dir ja denken - er nahm mich unter seine Fittiche, verschaffte mir einen neuen Namen und einen Paß und sorgte dafür, daß Annie in ein Krankenhaus kommen konnte, damit ich ihm verpflichtet wäre. Ich bin ein halbes Jahr, nachdem das mit dir passierte, nach Frankreich - es wurde hier zu heiß wegen meinem Alter, sie wären uns draufgekommen. Und jetzt bin ich wieder hier ... jetzt bin ich alt genug und kann auch wieder hier drehen, ich dachte, ich nehme das Angebot an." Als er geendet hatte, schmunzelte Stu leise - strich die langen Haare nach hinten und drehte sich zu dem Gelbhäutigen um, um noch ein leises "Das klingt eigentlich filmreif, Hm ? Wie ein Drehbuch ... zu schade, daß es keines ist, ich hätte gern die Gelder davon." nachzusetzen.

"Filmreif, in der Tat. Mich erpresst er seither und ich arbeite kostenlos für ihn. Milde im Vergleich zu dem, was er mit dir gemacht hat... Das einzig Abartige is, wenn er mich ins Bett zerrt und durchvögelt.. Ich bin sozusagen seine Gelegenheitshure. ..Aber gut, dann zum Job, Hm ?" Er brachte ein Lächeln zustande und zog das Tuch aus seiner Hosentasche, als er auf Stu zuging und band es sich um den Kopf, damit ihm die Haare nicht ins Gesicht fielen. Als er bei dem Nackten war, zog er noch eine kleine, moderne Brille hervor und setzte sie sich auf. "Zeig mal her."

"Gern, mon cher ... hier, das Übliche, wie ich es mir schon dachte. Schöne Coverbilder von mir in den verschiedensten Stellungen, da ich für die Kundschaft reizvoller bin als Tex oder Cherry und als Lockmittel für die DVD dienen soll. Hast du vielleicht einen Ventilator ? Schwach eingestellt, kann er wahre Wunder wirken, ebenso wie Glitzerpulver oder solche Kleinigkeiten ...." Man merkte, daß er Erfahrung damit hatte, so fotografiert zu werden ... dann sah er zu dem Gelbhäutigen auf und seufzte, gab ihm das Storyboard und setzte ein leises "Verzeih ...." hinterher, ehe er sich auf die dafür vorgesehene Liege legte und sich schon einmal so positionierte, wie es als Erstes gefordert wurde.

Ced lachte leise und blätterte einmal im Gehen durch das Heftchen und wusste schon alles, was er wissen musste. "Geiler Bock... immer das gleiche." Er baute rasch seine andere Fotokamera auf. Für die Cover machte er gern richtige Fotos und keine Digitalen, auch wenn er die Andere noch neben der Richtigen stehen hatte. "Ich trag alles zusammen, wenn wir die ersten Bilder im Kasten haben." Er stellte sich hinter die Kamera und knipste, während Stu mit der Kamera flirtete. "Du bist echt gut.. den Anderen muss ich Witze erzählen, damit sie mal lächeln."

Leise bei der Bemerkung lachend, verwandte der junge Blaue es gleich, als er die Haare sanft mit der Rechten auf seinen Rücken perlen ließ ... dann drehte er sich und kokkettierte dabei erneut mit der Kamera, ehe er devot den Nacken entblößte und dabei scheu den Blick senkte, ein Bild reiner Verwundbarkeit und Demut abgab. Erst dann setzte er sich wieder normal hin und streckte sich kurz, als Ced den Film wechselte - schmunzelte erneut und antwortete ihm leise. "Das kommt daher, weil ich es mag, mon cher. Ich bin der ideale Pornodarsteller, denn der Beruf macht mir Spaß - auch diese Foto-Shootings, ich finde es herrlich, mich fotografieren zu lassen und zu wissen, daß Anderen diese Bilder von mir so gut gefallen, daß sie davon erregt werden. Ein herrliches Gefühl ... und ich will es noch die Jahre auskosten, die mir noch bleiben, ehe ich zu alt dafür bin und mich als normales Kleidermodel durchschlagen muß."

"Man merkt auch, daß du es gerne machst.... jetzt noch die gleichen Posen, nur mit der Digi bitte." Er hatte bei der Anderen zwar einen neuen Film, aber er sollte es immer doppelt machen und griff nun nach dem digitalen Apparat. "Naja, mich machen solche Bilder schon nimmer so an...Ich kann's mir nicht leisten, aber ich denk, jeder Andere wird echt geil bei dir."

Bei den leisen Worten hob Stu eine seiner hellen Brauen - dann löste sich ein leises Lachen und er nickte, ehe er wie gefordert wieder die Stellungen einnahm, die sie schon fotografiert hatten, damit Ced es noch einmal fotografieren konnte. "Das kommt daher, weil ich es nicht darauf anlege, dich zu verführen, mon cher ... ich flirte nur mit der Kamera, nicht mit dir, schließlich sollst du ja arbeiten können, es ist schon schlimm genug, wenn solche Kerle wie Carl am Set sind ... zum Glück hat ihn Tex übernommen."

"Carl is ein Arschloch... Er is der Neffe von Terence, ich denk, das sagt schon alles. .. Ich musste auch schon mal herhalten, damit der sich abregt... mir hat drei Tage der Arsch gebrannt danach." Cedric sprach leise bei seiner Arbeit und setzte die Kamera ab, als die zweiten Bilder fertig waren. "Beim Nächsten musst erregt sein...und Hmmm." Er sah noch mal in das Heftchen und wieselte zu einem Schrank und holte ein Tuch heraus und noch weitere Requisiten, die benötigt wurden, Dildo eingeschlossen, der dann für die übernächsten Aufnamen gebraucht wurde. "Ist alles steril und gekocht." Alle Sachen legte er auf einen Tisch und sortierte es nach den Aufnahmen.

Leise seufzend, war Stu aufgestanden und zu ihm gekommen - nickte nur, als er sich das Storyboard durchsah und strich dabei die langen Haare nach hinten, als er das Equipment beäugte. "Okay, dann aufs Bett .... das ist besser als die Liege, mehr Spielraum. Hast du auch Gleitcreme ? Oder soll es ohne sein, manchmal haben die Regisseure etwas dagegen ....."

Ced wurde tatsächlich wärmer, als Stu neben ihm stand, wurde dunkler auf den Wangen und nickte. "Ich bin so was von vergesslich...jap ich hab welche." Huschte davon und holte eine große Tube. Er benutze viel davon, oder eher seine Models. "Ich mach's immer mit, es sei denn, der Regisseur steht dabei und will es.. sehen kann man's eh kaum." Er schwieg einen Moment und lächelte. "Bist echt noch hübscher geworden, seit damals."

Der junge Blauhäutige hatte zu lächeln begonnen, als Ced mit der Tube zurückkam - doch bei den leisen Worten stockte er, legte den Dildo, den er sich gerade betrachtet hatte, wieder hin und ein dunkler Schatten erwachte auf seinen Wangen. "Danke ... ich ... du machst mich verlegen, weißt du das ? Das hat schon sehr lange Keiner mehr gesagt, der es auch so meinte. Doch du brauchst dich nicht ausnehmen, mon cher - wenn du das Kopftuch nicht trägst, bist du eine Augenweide, ich kann mir denken, daß es viele gibt, die dich darum bitten, eine Nacht mit dir teilen zu dürfen."

Jetzt schoss Cedric das dunkle Blut in die Wangen und färbte sie dunkler. "Naja, eigentlich nicht wegen meinem Aussehen, sondern weil sie einfach geil sind und ich da bin.. Na ja bei Drehs eben... Wenn man abweicht vom Idealbild, dann hat man es nicht so leicht." Er strich sich kurz über die linke Wange, wo er das rötliche Muttermahl hatte. Er strich seine Brille nun hoch und schob sie über das Kopftuch. "Und das Tuch is Arbeitskleidung... bin froh, daß ich Einige noch zusätzlich abschrecke." Er grinste leicht und sah dann auf den Tisch. "Welchen willst nehmen ?" lenkte er nun ab.

Zielsicher griff Stu nach einem Dildo, welcher der stattlichen Männlichkeit eines Rothäutigen nachempfunden war - seufzte leise und lächelte entschuldigend, als er leise sprach. "Der hier ist der Beste - weil er an Tex erinnert. Auch wenn mir der Blaue lieber gewesen wäre, aber was solls. Fangen wir an - welche Einstellung zuerst ?" Mit den letzten Worten hatte er sich die Cremetube genommen und war mit ihr und dem Dildo zu dem bequemen Bett mit der schwarzen Satinbettwäsche gegangen - legte sich hinein und feuchtete den Dildo an, um auf die entsprechenden Anweisungen Ceds zu warten.

"Am Besten auf alle Viere.. Soll ich dir helfen ?" Ced war ruhiger geworden und ernster, er half den Models oft, so war es nicht so schwierig für sie. Er tat es auch professionell und ohne Hintergedanken.

Leise schmunzelnd nickte Stu - kam hoch und kniete sich hin, zog den Gelben zu sich und küßte ihn sanft, während er sich dabei entspannte und selbst den Dildo einführte. Er war es gewohnt - es war normale Praxis und machte ihm nicht viel aus, doch was er genoß, war der Kuß, den er dem Fotografen raubte und der ihm half, daß seine Männlichkeit sich ein wenig verhärtete, gerade genug, daß es gut aussah aber noch nicht zuviel war. Erst dann ließ er ihn los - hielt den Dildo mit seinem Schließmuskel an Ort und Stelle, kam auf alle Viere herab und hielt den Kopf so, daß seine Haare nur an einer Seite hingen und sich wie ein heller Wasserfall auf dem Laken und seinem Unterarm ausbreiteten, während sein Blick Verlangen und Sehnsucht zugleich ausdrückte, wie es in dem Storyboard verlangt wurde.

Ced keuchte nach dem Kuss leicht auf, weil er so süß gewesen war, daß er sich sogar noch mal über die Lippen leckte. Kurz durchatmend, nickte er zu sich und fing dann an, die Bilder zu knipsen. Als der Film voll war, holte er rasch die Digi und knipste die Reihe dann damit noch mal ab. "Jetzt das nächste.. Rückenlage, Arme abstützen und Beine weit gespreizt und ein Unschuldslammblick." Er legte einen neuen Film ein und war Feuer und Flamme, denn mit Stu machte das Shooting sehr viel Freude.

Fast sofort folgte ihm der junge Blauhäutige und nahm den Dildo erleichtert wieder heraus - legte ihn an die Seite und nahm die geforderte Haltung ein, ehe er auch seinen Blick und den Ausdruck seines Gesichtes anpaßte und sowohl eine Unschuld wie auch eine Verletzlichkeit zeigte, die einem jungfräulichen, behüteten Klosterschüler zugute gereicht hätte.

"Gott, du bist genial...Dein Blick is der Hammer." wisperte Ced, kam direkt vor ihn und drückte auf den Auslöser. Er machte die geforderten Aufnahmen und nebenher noch heimlich nur welche von dem hübschen Gesicht. Er würde die Aufnahmen aussortieren und behalten. Das tat er öfter, als man dachte, er hatte eine kleine Sammlung von sehr schönen Gesichtern, Augen, Mündern usw. Die geforderten Bilder hatte er schnell fertig, er gab Stu Anweisungen für die Nächsten und auch hier waren die Bilder durch seine Begeisterung schnell geschossen. "Pause ?" fragte er und wischte sich über den Nasenrücken, bevor er seine Brille wieder hochschob.

Nun doch ein wenig überrascht, nickte Stu erleichtert - ließ sich einfach in das Bett fallen und entspannte seinen Körper, während er die Augen schloß. "Danke dir ... die wenigsten Fotografen lassen den Models Zeit für eine kleine Pause. Ich bin das überhaupt nicht mehr gewohnt, aber es ist schön. Du hast nicht zufällig ein wenig Wasser hier, mon cher ? Ich habe schon seit dem Ende der Dreharbeiten einen ziemlichen Durst ...." Erst bei seiner Frage öffnete der junge Blaue die in weichem Rot schimmernden Augen - es war erkennbar, daß das Lächeln seiner Lippen echt war und nicht eine der Masken, die er für die Fotos aufsetzte.

"Ich hab auch Anderes, was du magst. Wasser, Cola, Tee, Saft ?" Cedric bot es ihm an und strich sich das Tuch aus den Haaren. Die Brille legte er beiseite und ging zu dem kleinen Kühlschrank der etwas abseits stand. "Wenn ich meine Ruhe habe, dann lasse ich mir Zeit. Ich denk aber, is Okay für dich."

Stu war inzwischen aufgestanden und hatte sich seinen Tanga wieder angezogen ... kam nun zu dem Gelbhäutigen und sah ebenso in den Kühlschrank, ehe er eine der Wasserflaschen nahm und sich dabei leicht auf der Schulter Cedrics abstützte. "Wasser reicht, mon cher - ich bin nicht so anspruchsvoll. Aber wenn es möglich wäre, würde ich nachher gerne deine Toilette benutzen ... geht das ?" Bei den leisen Worten hatte er sich wieder aufgerichtet und die Hand weggenommen - lächelte freundlich und schraubte dabei die Wasserflasche auf, ehe er einen langen, genießenden Schluck nahm und leise, erleichtert aufseufzte.

"Kein Problem." wisperte Ced und stand wieder auf. Er selber hatte eine Coladose in der Hand und es zischte leicht, als er sie öffnete. Er behielt sie allerdings in der Hand und trank erstmal nicht. "Ich wollt fragen, ob ich noch ein paar private Fotos von dir machen kann ? ...Also is nicht, um mich dran aufzugeilen, aber ich finde deinen Körper sehr schön und würde gern ein paar Schwarzweißbilder machen...Also nicht Heute, aber wenn du mal Zeit hast."

Die leise Bitte überraschte Stu sichtbar - langsam stellte er das Wasser an die Seite und sah den Gelbhäutigen an, erkundete, ob dieser das ernst meinte und nickte schließlich, ehe ein leises Lächeln auf seinen Lippen erwachte. "Gerne, mon cher ... Heute vielleicht nicht mehr, aber ab Morgen habe ich Zeit. Das nächste Casting ist erst in zwei Monaten und ich habe Heute genug Geld bekommen, um mir ein wenig Urlaub zu gönnen. Ich würde gerne kommen, mon cher ... eigentlich hatte ich ja Angst, daß du mich überhaupt nicht mehr hier haben möchtest."

"Na ja,ich hätte eigentlich nicht gedacht, daß ich dich mal wiedersehen werde. Wirklich böse war ich dir nie. Du warst ja noch ein.. na ja ein Kind eben. Ich hab's mir fast denken können, daß du nix für konntest, so verdorben konnte ein 15-Jähriger nicht sein...Also glaub ich." Ced lächelte fast schüchtern und trank, um sich etwas abzulenken, einen Schluck. "Morgen ist mir recht... Ich.. also, im Grunde könntest du auch hier schlafen." Er pausierte, bevor er noch ein "Im Gästezimmer eben...Also wenn du magst." wisperte. Nervös strich er sich den Pony aus den Augen. "Es wird eh noch spät, denk ich."

"Hier ? Das wäre herrlich, mon cher ... ich weiß, daß es noch mindestens zwei Stunden dauern wird, bis alle Bilder im Kasten sind und den Weg zurück ins Hotel, das wäre spät geworden ... ich danke dir, daß ich hierbleiben darf, ich mache dir auch keinen Ärger. Danke." Erleichtert auflächelnd, umarmte er den Gelbhäutigen - hauchte ihm je einen sanften Kuß auf jede Wange und löste sich von ihm, trank noch einen langen Schluck Wasser und stellte den Rest wieder auf die Seite, ehe er mit einem kurzen "Komme gleich wieder ...." in dem kleinen Bad an der Seite verschwand, um sich zu erleichtern.

Mit dunklen Wangen blieb Cedric zurück und trank seine Cola leer, bevor er schon mal den Fotoapparat nachlud und die gebrauchten Filme in ein kleines Kästchen legte. Er hoffte, nur, daß er nicht wieder ein Fehler machte, doch er fühlte, daß es Okay war und er glaubte Stu. Als der Blaue wiederkam, hatte er schon wieder seine Brille auf der Nase und trug das Kopftuch. "Am Besten, wir ziehen es durch und schlafen Morgen dann aus." Theoretisch konnten sie auch Morgen die Bilder machen, aber er machte es Heute, damit Morgen Ruhe war.

Mit einem Nicken gab der Blauhäutige sein Einverständnis ... lächelte wieder und zog seinen Tanga aus, ehe er sich diesmal auf einem der schwarzen Felle räkelte, das für solche Zwecke auf dem Boden der großen Halle lag. Er wußte, daß nun die etwas spezielleren Fotos kommen würden - doch er kannte dies und zumindest konnte er bei Cedric davon ausgehen, daß dieser nicht so grausam wäre wie manche Andere, bei denen er schon Shootings gehabt hatte.

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"Phu, das war's dann." Seufzte Cedric und strich sich das Tuch vom Kopf und warf es müde auf den Tisch mit den Fotosachen. Er packte noch die Sachen zusammen und nahm die Kiste mit den Filmen und den Speicherkarten, um sie in ein extra Zimmer zu tragen. Als er wiederkam, gähnte er herzhaft und streckte sich. "War ein langer Tag, was ?" Er sah zu Stu und lächelte.

"Du glaubst nicht, wie lange, mon cher... ich war vor dem Dreh noch in der Schwimmhalle, mein Training absolvieren. Ich will nur noch irgendwo hinfallen und schlafen ... wenns nichts ausmacht." Ersichtlich geschafft, stand der junge Blauhäutige auf - auch wenn er noch wenige Minuten zuvor noch volle Konzentration für die Fotos gezeigt hatte, so zeigte sich nun, daß er völlig erschöpft war und schon praktisch im Stehen schlief. "Könntest du mir vielleicht das Zimmer zeigen ? Bitte ....." Mit den letzten Worten ging er zu seinem Rucksack - nahm ihn mitsamt seiner Kleidung auf und lächelte müde, darauf hoffend, daß ihm Cedric den Weg zeigte.

"Gern, du schläfst ja gleich im Stehen ein." Ced lächelte und ging dann die Metalltreppe hinauf zum Wohnbereich. Alles war sehr gemütlich eingerichtet und ganz hinten war ein kleines Gästezimmer mit eigenem, kleinen Bad, was eigentlich nie benutzt wurde. "Also dann schlaf gut... Mein Schlafzimmer ist dahinten." Er zeigte auf eine Tür, dann seufzte er. "Du kennst es ja schon."

Leise seufzend, nickte der Blauhäutige - zögerte, ehe er zu dem Anderen kam, ihm sanft über die Wange strich und einen zärtlichen Kuß auf die andere Wange hauchte. "Bitte verzeih mir, mon cher ... ich hätte es nicht getan, wenn ich gewußt hätte, was daraus wird. Ich werde dich nicht belästigen, keine Sorge ... ich bleibe hier und schlafe." Dann löste er sich von ihm und legte seinen Rucksack an die Seite - ging noch ins Bad und erleichterte sich, putzte kurz über die Zähne und wusch sich leicht herab, ehe er wieder rausging und in das Bett unter die Decken kroch, in dem er auch fast sofort einschlief.

Ced war in sein Zimmer gegangen und hatte es Stu gleich getan, er hatte sich erleichtert, gewaschen und seine Zähne geputzt und dann war er in Bett gefallen. Er verschwendete keinen Gedanken mehr an seinen Gast und schlief ebenso gleich ein. Der Tag war echt hart gewesen, vor Allem wegen der großen Hitze. Auch ein Grund, warum er sein Loft liebte, es war schön kühl im Sommer.

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